TIPPS

Keine Updates mehr für WINDOWS 7 seit Anfang Dezember? (12.01.2018) – LÖSUNG

Ihr Windows7-Notebook oder -PC nervt sie schon eine Weile nicht mehr damit, dass es/er Updates installieren will? Das ist oberflächlich gesehen angenehm, aber ganz schlecht für die Sicherheit Ihres Gerätes! Schauen Sie mal in der Systemsteuerung – System und Sicherheit – Windows Update nach: Wenn da untenstehendes Bild auftaucht, haben Sie eines der Windows7-Systeme, die seit Anfang Dezember keine Updates mehr machen.

Windows7-update_Fehler

Wenn Sie auf die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ klicken, erhalten Sie die Meldung: Mit Windows Update kann derzeit nicht nach Updates gesucht werden, da der Dienst nicht ausgeführt wird. Möglicherweise müssen Sie den Computer neu starten.
Ein Neustart wird aber erfahrungsgemäß auch nichts helfen. Auf den Microsoft-Support-Seiten finden Sie ein sogenanntes Fixit-Tool, das den Fehler beheben soll. (Was aber auch nicht immer klappt!)
EINFACHSTE LÖSUNG: In der nebenstehenden Navigationsleiste im Windows-Update-Fenster auf „Einstellungen ändern“ klicken und dort bei dem Punkt „Wichtige Updates“ bei der ev. Voreinstellung „Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und Installieren manuell festlegen“ auf den nebenstehenden Dropdown-Pfeil klicken und die Einstellung „Nie nach Updates suchen (Nicht empfohlen)“ klicken und unten im Fenster mit einem Klick auf OK bestätigen.

Danach springt die Seite wieder auf Windows-Update um und die Update-Suche startet wieder – als ob nichts gewesen wäre!

Nach der Installation der Updates aber nicht vergessen, die alte Einstellung wieder einzuschalten!

 

Das Neue Jahr kommt bestimmt:

Jahreskalender 2018 in Excel zum Download
(mit ein paar kleinen Formeln und bedingter Formatierung)

Nacht der Weiterbildung

Mein Kurzvortrag zum Download:
Office Kenntnisse verlangt – was heißt das? (PDF)

 

Outlook-Email zeitversetzt senden

Ist es Ihnen sicher auch schon passiert – Sie haben lange an einer Email gesessen und  haben den Text gut durchformuliert, drei Mal Korrektur gelesen – und dann auf den „Senden“-Knopf gedrückt.

Aber halt – da war doch noch etwas – Aber ja, der Anhang hängt nicht dran …. !!!

Um so etwas zu verhindern, sollte man sich angewöhnen, wichtige Email zeitversetzt zu versenden. Das ist zwar etwas umständlich, aber nützlich. (Wenn Sie das zur Gewohnheit machen wollen, dann erstellen Sie eine Regel (Erklärung unten)

Und so geht es:
Klicken Sie auf Neue E-Mail-Nachricht
Wechseln Sie gleich vor dem Schreiben in dem Nachrichtenfenster in das Register Optionen
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übermittlung verzögern.
Das Fenster Eigenschaften wird geöffnet.
oulook-zeitversetztes-sendenAktivieren Sie die Option Übermittlung verzögern bis: im Bereich Übermittlungsoptionen.
Geben Sie Datum und Uhrzeit ein, zu der die Email versendet werden soll.
Klicken Sie auf Schließen.
Jetzt schreiben Sie Ihre Email wie gewohnt und können dann auch gleich unbeschwert auf Senden klicken.

Die Mail wird jetzt erst zum gewünschten Zeitpunkt versendet und bleibt so lange im Ordner Postausgang. Sollten Sie etwas in der Mail vergessen haben und es fällt Ihnen rechtzeitig ein, können Sie die Mail im Postausgangsordner wieder öffnen und die Korrekturen noch ausführen.

Kleine Einschränkungen: Wenn Outlook zu dem Zeitpunkt des geplanten Versands geschlossen ist oder der Computer ausgeschaltet ist, wird die Email überhaupt nicht versendet! (Bleibt im Postausgang)
Ausnahme beim Exchange-Server: Wenn Sie mit Ihrem Outlook-Profil nur mit dem Exchange-Konto arbeiten, klappt das zeitversendete Senden auch im ausgeschalteten Zustand des Computers.
Aber hier auch beachten:  das zeitversetzte Senden über den Exchange Server in ihrem Unternehmen kann komplett deaktiviert oder eingeschränkt sein. Am besten Sie probieren es einfach mit einer Testmail an sich selbst aus.

 

OUTLOOK: Zeitversendetes Senden automatisieren:

Sie wollen alle Emails zeitversetzt versenden, sich jeweils noch 5 Minuten Zeit geben, bis die Mail wirklich raus geht? Das können Sie mit einer Regel automatisieren:

Im Menü START in Ihrem Outlook klicken Sie auf die Schaltfläche REGELN.
Ein Dropdown-Menü öffnet sich.
Klicken Sie auf Regeln und Benachrichtigungen verwalten.
Das Fenster Regeln und Benachrichtigungen öffnet sich.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Neue Regel.
Der Regel-Assistent wird geöffnet.
Klicken Sie auf Regel auf von mir gesendete Nachrichten anwenden und anschließend auf weiter.
Wenn Sie mögen, wählen Sie eine Bedingung aus. Sie können jedoch auch keine Bedingung angeben, wenn jede Email zeitverzögert versendet werden soll.
Wenn Sie keine Bedingung ausgewählt haben, werden Sie nun noch einmal gefragt, ob die Regel tatsächlich auf alle abgehenden Nachrichten angewandt werden soll. Bestätigen Sie mit Ja.
Auf jeden Fall dann wieder auf weiter klicken.
Klicken Sie in der nächsten angebotenen Liste auf Diese eine Anzahl von Minuten verzögert vermitteln.
Klicken Sie im unteren Bereich des Fensters in der Regelbeschreibung auf eine Anzahl von.
Das Dialogfenster Verzögerte Übermittlung öffnet sich.
Hier geben Sie ein, wie viele Minuten später alle Emails versendet werden sollen.
(Maximal 120 Minuten!)
Danach bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK und anschließend klicken Sie auf weiter.
Wenn Sie mögen, geben Sie eine Ausnahme ein, bei der die Regel nicht angewendet werden soll. Sie brauchen jedoch keine Ausnahme einzugeben.
Geben Sie im folgenden Fenster Regel fertigstellen unter 1.Schritt: Regelnamen eingeben einen aussagekräftigen Namen für diese Regel ein.
Aktivieren Sie das Kästchen vor der Option Regel aktivieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen und anschließend OK.

Ab sofort werden Ihre Mails mit einer Zeitverzögerung der eingestellten Minuten versendet.

 

OneNote – das unbekannte aber hilfreiche Programm im MS-Office-Paket

Sie kennen das Programm OneNote nicht? – da sind Sie nicht alleine. Immer wieder werde  ich ungläubig angeschaut, wenn ich vermeintlich gute Office-Anwender nach dieser Anwendung frage. Bei vielen Anwendern ist es installiert, da es aber unbekannt ist, wird es nicht genutzt!

Ja – was kann man denn mit OneNote machen? Kurz gesagt, es ist eine sehr praktische Notizbuchanwendung mit der man Textnotizen, Weblinks, Videos und vieles mehr an einem zentralen Ort sammeln kann.

Nur mal so als ein Beispiel: Das Programm ist die perfekte Unterstützung für die Internet-Recherche, wobei im Besonderen der Internet-Explorer und OneNote perfekt zusammen arbeiten: Senden Sie die Website, oder einen markierten Text oder Bild daraus einfach an OneNote:
– Markieren Sie im Internet Explorer den Text (das Bild), den Sie an OneNote senden wollen. (Ohne Markierung, wird die ganze Seite gesendet.)
– Rechtsklick in die Markierung und an „OneNote senden“ anklicken
– In der folgenden Dialogbox brauchen Sie nur noch das entsprechende Notizbuch und den Abschnitt auswählen und die Übernahme mit OK bestätigen.
– Die Markierung wird eingefügt und am Ende auch gleich der Link zur Seite eingefügt!

Das Ganze funktioniert ähnlich in Firefox, aber nicht so perfekt – da müssen Sie den Drucken-Befehl dazu auswählen.

Weitere Tipps gibt es im OneNote-Kurs!

 

Datenversand von Firefox an Mozilla unterbinden

Firefox ist so eingestellt, dass der Browser etwa bei Abstürzen verschiedene Daten an Mozilla schickt. Will man das nicht, kann man diese Funktion abschalten :

Dazu die Einstellungen öffnen: Auf Extras/Einstellungen klicken. In den Bereich Erweitert wechseln und hier auf die Registerkarte Datenübermittlungklicken. Die Häkchen wegklicken vor Telemetrie aktivieren, Firefox-Statusbericht und Absturzmelder aktivieren. Mit Klick auf OK bestätigen

WINDOWS  10
Datenschutzeinstellungen

Windows 10 gilt als das Betriebssystem, das die Nutzerdaten sammelt. Wie Sie den Datenschutz richtig einstellen, und Ihre Privatsphäre dennoch schützen können, finden Sie auf der Seite des Datenschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg:
http://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/wp-content/uploads/2016/04/2016-04_leitfaden_win10.pdf#

OUTLOOK:
Email-Darstellung im Nachrichtenfenster vergrößern bzw. verkleinern:

Einfach bei gedrückter STRG-Taste das „Scrollrad“ der Maus drehen. Beim Drehen nach oben wird der Text vergrößert, in der Gegenrichtung verkleinert.

SMARTPHONE:
Kostenfalle ausschalten: IN-APP-Käufe deaktivieren

Was sind IN-APP-Käufe? Gerade für Kinder und Jugendliche gibt es bei Android- oder IOS-Geräten viele „kostenlose“ Spiele. Das gilt meistens aber nur für die Basis-Version – Ausrüstungsgegenstände, Extraleben, Spielgeld und ähnliches sind Erweiterungen, die gerade Jugendliche und Kinder zum zusätzlichen Kauf animieren – und die können ganz schön ins Geld gehen!
Diese Kostenfalle lässt sich ausschalten! Und wie geht es?
IN-APP-Käufe in Android deaktivieren
Das geht relativ einfach über die „Einstellungen“ im „Google Play Store“, indem man dort eine PIN (Persönliche Identifikations-Nummer) hinterlegt Um diese PIN einzurichten, öffnet man den „Google-Play Store“. Im Menü (Symbol sind drei waagrechte Striche) findet man den Auswahlpunkt  „Einstellungen“. Über die Nutzersteuerung, Unterpunkt „Authentifiz. f. Käufe erforderlich“ kann man nun eine PIN festlegen. Jetzt setzt man noch neben der Option „Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät“ ein Häkchen und ab sofort sind zusätzliche IN-APP- Käufe durch eine Zahlenkombination geschützt.
IN-APP-Käufe unter IOS deaktivieren
Bei Apple (IOS) kann man diese Kostenfalle auch deaktivieren. Über den Weg „Einstellungen“ > „Allgemein“ > „Einschränkungen“ > „Einschränkungen aktivieren“ (PIN-Eingabe ist obligatorisch). Bei IN-APP-Käufe muss der Regler grün sein, damit ist die Option deaktiviert.
Aber Achtung Sicherheitslücke im Multimedia-Verwaltungsprogramm „iTunes“. Sobald man hier das Passwort eingegeben hat, ist die Sperre für 15 Minuten deaktiviert. Dann sind IN-APP-Käufe möglich.